Daten
Das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur, normalisiert und an das amtliche Gemeindeverzeichnis angebunden: 115.435 Ladeeinrichtungen, 207.225 entpivotierte Ladepunkte, 11.885 Betreiber, 6.134 Gemeinden, 401 Kreise — jeweils mit Baujahr. Die Quelle ist öffentlich; angeboten wird die Arbeit daran.
Was der Datensatz enthält
- Ladeeinrichtung — Register-ID, Betreiber, Anzeigename, Status, Art, Anzahl Ladepunkte, Nennleistung, Inbetriebnahmedatum.
- Ort — Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Kreis, Bundesland, Breiten- und Längengrad — und der amtliche Gemeindeschlüssel, den die Quelle nicht führt.
- Ladepunkt — entpivotiert: Steckertyp, Nennleistung und EVSE-ID je Anschluss, statt sechs Spaltengruppen je Zeile.
- Kontext — Standortbezeichnung, Angaben zum Parkraum, Bezahlsysteme, Öffnungszeiten.
Wie er entstanden ist
Nicht die Größe macht einen Datensatz brauchbar, sondern die Arbeit dahinter. Deshalb steht sie hier.
- Neun Zeilen Vorspann überspringen — Die Datei beginnt mit Titel, Hinweisen und einem Stand-Datum. Die Gruppenüberschrift steht in Zeile 9, die echte Spaltenüberschrift in Zeile 10. Wer die erste Zeile für die Überschrift hält, liest eine einspaltige Datei.
- Vom breiten ins lange Format — Eine Zeile ist eine EINRICHTUNG, mit bis zu sechs Ladepunkten in Spalten (Steckertypen1..6, Nennleistung Stecker1..6, EVSE-ID1..6). Ohne Entpivotierung lassen sich Ladepunkte nicht zählen: 115.435 Zeilen ergeben 207.225 Punkte.
- Das Semikolon steckt in den Daten — „AC Typ 2 Steckdose; AC Schuko“ enthält das Trennzeichen der Datei. Roh ergeben die Anschlussfelder 62 Kombinationen; entpivotiert bleiben 10 echte Typen.
- Den Gemeindeschlüssel herstellen — Das Register führt nur den Ortsnamen und das Bundesland. Die Zuordnung erfolgt in drei DETERMINISTISCHEN Durchgängen: exakter Name (auch je Hälfte sorbischer Doppelnamen), eindeutiges Präfix im selben Bundesland, eindeutiges erstes Wort. ⛔ KEIN unscharfer Abgleich: „Garching“ gibt es in Bayern zweimal, „Neustadt“ sechsmal — dort ordnen wir NICHT zu. Ergebnis: 113.337 von 115.435 zugeordnet, das sind 98,2 %.
- Die Grenzen des Registers benennen — Der Status hat nur zwei Werte (115.411 „In Betrieb“, 24 „In Wartung“): Rückbauten verschwinden spurlos. Die Jahreszahlen zeigen daher den heute bestehenden Bestand nach Baujahr, nicht den vollständigen Zubau. Und die EVSE-ID ist nur auf 31,0 % der Einrichtungen gemeldet.
Was heute offen liegt
/api/v1/manifest.json— Das maschinenlesbare Manifest./api/v1/sample.json— Eine Stichprobe mit ihren Merkmalen./api/v1/eic/— Der fragmentierte Index des Auflösers: 96.315 Codes./llms.txt— Die Zusammenfassung für automatische Systeme./sitemap.xml— Alle Seiten.
Frei nutzbar, ohne Konto, ohne Anmeldung.
Benannt, aber noch nicht ausgeliefert
Diese Pfade stehen fest und ändern sich nicht mehr. Ausgeliefert werden sie heute noch nicht — wir schreiben das hin, statt sie als „demnächst“ zu verkaufen.
/api/v1/changes.json— Vergleich zweier Stände : Was zwischen zwei Veröffentlichungen auftaucht und verschwindet. Der erste Stand ist der vom 28. Juli 2026.
Aktualität und Verlauf
Stand der Daten: 28. Juli 2026. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht das Register regelmäßig neu und ÜBERSCHREIBT dabei den vorigen Stand — abgebaute Einrichtungen verschwinden spurlos. Das Baujahr jeder bestehenden Einrichtung ist dagegen in der Quelle selbst enthalten, 2008 bis 2026.
Herkunft und Nutzung
Quelle: Bundesnetzagentur — Ladesäulenregister. Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0), Herausgeber: Bundesnetzagentur.de — verifiziert im ISO-19139-Datensatz des CSW von GDI-DE. Gemeindeverzeichnis: Destatis. Der Käufer muss die Namensnennungspflicht der Quelle einhalten; davon können wir ihn nicht befreien.
Preis
Preis auf Anfrage — je nach Umfang und Frequenz.
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